Stefan Bauer & Benny’s long shadow
18. Dezember / 20 Uhr / VVK zzgl. Gebühren 23€ / AK 27€
Chris Bacas – soprano saxophone
Stefan Bauer – vibraharp
Mike Roelofs – keyboards
Yonga Sun – drums
“Was Benny a good man?” ist eine Frage, die diese Musiker mit der enthusiastischen und zeitgenössischen
Interpretation von Stücken beantworten, die Benny Goodman zum Status einer Ikone der Swing-Ära verholfen haben.
Und: “Yes, he was a Goodman”, der seinem Namen Bedeutung gab, fantastisch spielte, und Bands leitete, die
sowohl aus schwarzen alsauch weissen Musikern bestanden, lange, bevor die Worte “Bürgerrecht” und “Integration”
ihren Platz im täglichen Sprachgebrauch seines Heimatlandes einnahmen.
In den inspirierten Händen von Stefan Bauer, Mike Roelofs und Yonga Sun erstrahlen “Let’s Dance’, “Undecided”,
Sing, sing, sing” und andere Schlager, die in den 30/40er Jahren die Menschen in der neuen Welt und nach dem Krieg
in Europa die Menschen auf’s Tanzparkett zogen, in altem und – mit den Mitteln des 21. Jahrhunderts – neuem Glanz.
Die Rolle des Klarinetten-Meisters wird in diesem Ensemble durch den mit allen Wassern gewaschenen Sopransaxophonisten
Chris Bacas aus Brooklyn übernommen. Was ihn, ausser seines mitreissenden Spieles, qualifiziert ist zum Einen die
Tatsache, dass er mit den Big Bands von Artie Shaw und von Buddy Rich und den “Ghost Bands” (Leiter verstorben, aber
noch mit Mitgliedern der Original Bands) von Glenn Miller und von Tommy Dorsey überall in den USA getourt ist und
somit einen direkten Draht zu einigen der absoluten Grössen der Swing Aera hatte, vor allem zu dem Schlagzeugvirtuosen
Buddy Rich, mit dessen Big Band Chris die Welt bereiste.